Psychisch-funktionelle Erkrankungen
Psychische Belastungen und Erkrankungen können sich auf viele Bereiche des täglichen Lebens auswirken. Häufig fällt es Betroffenen schwerer, ihren Alltag zu strukturieren, Aufgaben zu bewältigen, soziale Kontakte zu pflegen oder eigene Bedürfnisse wahrzunehmen.
Die psychisch-funktionelle Ergotherapie unterstützt Menschen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag wiederzugewinnen oder zu erhalten. Dabei stehen die individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und persönlichen Ziele im Mittelpunkt.
Wobei kann Ergotherapie unterstützen?Eine psychisch-funktionelle Behandlung kann unter anderem sinnvoll sein bei:
Depressionen und depressiven Verstimmungen
Angst- und Panikstörungen
Erschöpfungszuständen und hoher psychischer Belastung
Anpassungsstörungen und Krisensituationenpsychosomatischen Beschwerden
Problemen mit Antrieb, Motivation oder Tagesstruktur
Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung
Einschränkungen im sozialen oder beruflichen Leben
Was kann in der Therapie erreicht werden?
Gemeinsam werden alltagsnahe Ziele entwickelt und passende Strategien erarbeitet. Dabei kann es beispielsweise darum gehen, Tagesstrukturen aufzubauen, Belastungen besser zu bewältigen, eigene Ressourcen zu stärken oder wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.
Je nach persönlicher Situation können kreative, handwerkliche oder alltagspraktische Tätigkeiten eingesetzt werden. Die Aktivitäten werden dabei gezielt ausgewählt und therapeutisch begleitet.
Ziel ist es, die persönliche Selbstständigkeit und Lebensqualität zu fördern und die Teilhabe am Alltag zu unterstützen.
WichtigErgotherapie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, sondern kann diese sinnvoll ergänzen. Die Therapie orientiert sich immer an der individuellen Situation und den gemeinsam vereinbarten Zielen.